Jahresbericht
2011
Bericht des Schulleiters
Dieses Jahr begannen wir mit der hoffnungsvollen Erwartung auf ein erfolgreiches und von Gott gesegnetes Jahr.
Die ersten konkreten Schritte des Schuljahres wurden Anfang Februar gemacht, indem mehrere Teamsitzungen und auch Tagungen mit dem gesamten Lehrpersonal durchgeführt wurden. Der Jahreskalender und die darin festgelegten Termine wurden noch einmal besprochen und angenommen.
Der diesjährige Integrationstag der Lehrer fand am 07. Februar im “Hotel Los Lagos” statt. Dieser trägt besonders dazu bei, dass neuangestellte Kollegen sich in einer entspannten Atmosphäre begegnen, sich kennenlernen und dass alte Kollegen sich wiedersehen.
Ein anderer Höhepunkt war die Fortbildung mit Herrn Isaias Vergara, unter dessen Anleitung wir mit allen Lehrern den DISG-Test durchgeführt haben. Wir sind davon überzeugt, dass sich selbst und andere besser kennenzulernen dazu beitragen kann, eine effektivere Teamarbeit anzustreben und einen größeren Teamgeist zu fördern.
Ein Kernpunkt der Schulaktivitäten bildeten die Projekte und Veranstaltungen, die im Rahmen des 200. Jahrestages der Unabhänigkeit Paraguays durchgeführt werden sollten. In diesem Sinne haben wir schulintern eine Feier im Vorschulbereich, eine Gesamtfeier als Schule, den Folklore-Tag und das Numismatik-Projekt durchgeführt.
Es ist uns bewusst, dass diese Projekte mit großem Energie- und Zeitaufwand seitens der Schüler, Lehrer und Eltern verbunden sind und auch nur mit solchem Einsatz erfolgreich durchgeführt werden können.
In diesem Jahr wurde Frau Silke Thielmann ins Leiterteam der Schule integriert. Als Koordinatorin, verantwortlich für die Kindergartengruppe bis zur 2. Klasse und als Fachlehrerin hat sie sich wieder sehr gut und schnell einleben können, da sie schon in der Schule als Lehrerin vor ihrem Austauschjahr in Deutschland tätig war.
Auf pädagogischer Ebene wurden Lehrer in ihrem Lehrprozess begleitet und unterstützt. Besondere Anstrengung in dieser Hinsicht wurde von der Junglehrerseminarbetreuung geleistet. Es ist denkbar, dass solche Betreuung auf andere Fächer wie Mathematik, Naturkunde und Spanisch übertragen werden könnte, ständen Zeit und qualifizierte Fortbildungskräfte zur Verfügung.
Schüler haben ebenfalls ihre Herausforderungen mit der Stoffplanbewältigung gehabt, die mit den Jahrgangsstufen zunimmt. Wir bedanken uns bei allen Eltern, die ihre Kinder mit Interesse bei Fragen unterstützt und begleitet haben.
Im Bereich Sport wurden viele Freundschaftsspiele und einige Leichtathletiktourniere mit anderen Schulen durchgeführt. Die Anzahl der außerschulischen Programme, an denen die Schüler teilnehmen, erschwert einigermaßen die Organisation solcher Sportaktivitäten, die zum größten Teil an den Wochenenden ausgetragen werden. Trotzdem sind wir davon überzeugt, dass Sport zu einer gesunden Entwicklung des Menschen beiträgt.
Die Eltern/Lehrer-Gespräche wurden weiterhin gefördert und unterstützt. Es ist uns bewusst, dass offene Kommunikation nicht immer leicht und einfach ist, aber sie bleibt die feste Grundlage, wodurch Missverständnisse, Gesichtspunkte und Meinungsunterschiede geklärt werden können.
Ich bedanke mich bei allen Lehrern, die täglich ihre Arbeit mit Hingabe erledigt haben. Meine besondere Anerkennung gilt den Mitgliedern des Leiterteams, die mich in den Entscheidungen und in der Leitung unterstützt und beraten haben.
Ich bedanke mich bei den Mitgliedern des Schulvorstandes, die die Arbeit in der Schule mit Anweisungen und Ratschlägen unterstützt und begleitet haben.
Dem Herrn sei Dank dafür, dass er seine schützende Hand über uns gehalten und uns mit Gnade und Weisheit täglich begleitet hat.
Hugo Reckziegel – Direktor
Sekretariat und Verwaltung
In diesem Jahr konnten die Aufgaben des Sekretariats und der Verwaltung trotz der verschiedenen Aufgaben, die täglich entstehen, mit einer relativen Normalität durchgeführt werden. Die Produktivität konnte verbessert werden, weil es das gleiche Team war wie im letzten Jahr.
Kasse
Statistisch gesehen wurde bis jetzt regelmäβig kassiert und die Anzahl der rückständigen Zahler ist niedriger als in den vorigen Jahren. Wir bedanken uns bei den Eltern, die ihre Zahlungen pünktlich machen und ermutigen die anderen, es auch zu machen, um auf diese Art zum ordnungsgemäßgen finanziellen Betrieb der Schule beizutragten.
Kundendienst
Die Sekretärinnen haben sich sehr bemüht, um Eltern, Schüler und Besucher der Schule auf eine persönliche, freundliche und verantwortungsvolle Art zu bedienen. Man hat alles Mögliche getan, um Anfragen zu beantworten, Kommentare und Vorschläge anzuhören und Lösungen für die verschiedenen Probleme zu suchen, angefangen von einem Tee für einen kranken Schüler bis auf Bestellungen für Materialien und Fotokopien.
Akademische Dokumente – Vorbereitung und Präsentation
Trotz der reduzierten Zeit, um die verschiedenen Dokumente für das M.E.C. vorzubereiten und abzugeben, konnten die Abgabetermine in den meisten Fällen eingehalten werden. Auch die internen Dateien und Dokumente wurden rechtzeitig und formgerecht vorbereitet. Der Erfolg dieser Arbeit entsteht durch die Kombination von Gaben, Teamarbeit und Effizienz von Joni und Mirta.
Verwaltung
Finanziell war es ein herausforderndes Jahr, da viele Aktivitäten stattfanden. Durch die Aktivitäten und Feiern des 200. Jahrestages der Unabhänigigkeit Paraguays waren mehr finanzielle Mittel erforderlich. Hinzu kamen sportliche Veranstaltungen und Projekte.
Auffälliger war jedoch die Zunahme der Zahlung, die die Schule im Hinblick auf die soziale Sicherheit (I.P.S.) der Lehrer überwinden muss. Auch wenn es schon im Kostenvoranschlag vorgesehen wurde, wird die Unterstützung der ganzen Concordia-Familie benötigt.
Die Zahlungen an Lieferanten, Kauf der Materialien und die Buchhaltung, u. a., abgesehen von einigen Rückschlägen, die mit dem Transportunternehmen entstanden, konnten normal durchgeführt werden.
Ich schließe mit folgendem Text ab:
''Lernen wir es, die Dinge schnell und klar zu sagen,
auf eine einfache Art und mit einer ruhigen Entschlossenheit:
lernen wir es, wenig, aber deutlich zu sprechen
und nicht mehr als das Notwendige zu sagen.“
Emile Coué
Lasst uns unsere produktiven Ideen zum Ausdruck bringen, bereit sein, andere Meinungen zu hören und anzunehmen und es nicht nur bei Worten bleiben zu lassen.
Osmar Brassel
Koordination I
Ich hatte in diesem Jahr das Vorrecht, die Schüler und Lehrer der jüngsten vier Jahrgangsstufen zu begleiten. Es war eine Herausforderung, die ich gerne angenommen habe. Ich war zuvor schon fünf Jahre ausschließlich als Lehrerin an der Concordia-Schule tätig.
Das hat mir diese Arbeit sehr erleichtert, denn dadurch kannte ich schon den Stoffplan und die allgemeine Arbeitsvorgehensweise. Dennoch hat es auch in diesem Jahr viele Möglichkeiten für neue Projekte und Programme gegeben, die in Zusammenarbeit mit den Kollegen geplant und durchgeführt werden konnten.
Einige der zusätzlich durchgeführten Schulaktivitäten neben dem Stoffplan waren:
Projekt „Mein Land kennenlernen“, wurde zur Thematik „Bicentenario“ durchgeführt. Am Anfang des Jahres wurden eine Reihe von Unterthemen ausgesucht, die dann monatlich mit den Schülern auf kreative Art und Weise erarbeitet wurden, zum Beispiel: Typisches Essen, traditionelle Spiele, usw. Für die Eröffnung dieses Projektes stellten sich alle Schüler dieser Koordination vor der Schule auf, hissten die paraguayische Fahne, sangen die Nationalhymne und ein Geburtstagslied und ließen dann über 150 Luftballons mit guten Wünschen für unser Land in den Himmel steigen. Alle Schüler und Lehrer der Schule durften dieses Ereignis als Zuschauer miterleben.
Projekt „Dinosaurier“: Die Schüler des Kindergartens und der Vorschule besuchten die Ausstellung der Dinosaurier im Leon Condou. Im Zusammenhang mit diesen Erfahrungen konnten wichtige Themen wie „Vom Aussterben bedrohte Tiere in Paraguay“, bearbeitet werden.
Frühlingsanfang: am 21. September durften die Kleinen verkleidet zur Schule kommen. Schmetterlinge, Bienchen, Gaertner, Surfer, Marienkäfer, ein Lapachobaum und viele andere verkleidete Figuren erschienen mit strahlenden Gesichtern. Vieles wurde an diesem Tag gemacht, doch der Schwerpunkt lag darin, die Schönheit der Natur zu bewundern und Gott für dieses wunderbare Geschenk zu danken.
Auch in diesem Jahr haben wir wieder alles Mögliche getan, unsere Schüler im Lernprozess der deutschen Sprache zu begleiten und zu unterstützen. Jeden Tag, von 11:00 bis 12:00 Uhr, wurde für Schülergruppen aus dem Vorschulbereich spezifischer Förderunterricht gehalten. Somit wollten wir den Schülern die Gelegenheit geben, ihr Sprachniveau durch praktische und spielerische Methoden zu verbessern. Hierbei förderten wir ganz besonders das phonologische Bewusstsein der Schüler, die Deutsch als Fremdsprache erlernen. In diesem Jahr konnten wir eindeutig die Fortschritte der Kinder erkennen und wollen auch im kommenden Jahr weiter in diese Richtung arbeiten.
Ein weiterer Punkt, der uns nahelag, war die aktive Kommunikation zu den Eltern. Deshalb haben wir an die Eltern im Vorschulbereich monatlich eine Mail gesendet, die folgendes beinhaltete: Zusammenfassungen der Unterrichtseinheiten vom jeweiligen Klassenlehrer, das erlernte Vokabular der Deutschfördergruppe und einen Artikel der Psychopädagogin.
Viele Eltern, für die es aus Arbeitsgründen schwierig war, für ein Gespräch in die Schule zu kommen, haben auch diesen Weg genutzt, um Besorgnisse oder Fragen mitzuteilen, auf die dann eingegangen werden konnte.
Anschließend möchten wir uns bei den Eltern für die Unterstützung bedanken. Danke für eure Ratschläge, Hinweise und Bemerkungen, die dazu beigetragen haben, die Arbeit zum Wohl der Kinder besser zu verrichten.
Danke sagen wir auch unserem allmächtigen Gott, der uns mit Liebe, Gnade und Treue durch dieses Jahr begleitet hat.
Silke Thielmann
Koordination II
Welch eine Freude ist es, am Ende eines Schuljahres auf den zurückgelegten Weg zu schauen und zu sehen, dass Gott uns bis hier geführt, beschützt und gesegnet hat!
Das Hauptthema in diesem Jahr, war die Feier zum 200-jährigen Unabhängigkeitstag Paraguays. Es wurden mehrere Programme veranstaltet, in denen dieses Thema unter verschiedenen Aspekten behandelt wurde.
Außer den Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag, gab es im Laufe dieses Schuljahres auch noch andere wichtige Ereignisse, wie z.B. die Osterfeier im April. Bei dieser Feier haben die Schüler Lieder vorgetragen, und in einer Bühnenaufführung die Kreuzigung und Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus dargestellt . Nach dem Gottesdienst hatten die Schüler der 1. bis zur 5. Klasse die Freude, unter einem kühlen Nieselregen, ihre selbst angefertigten Osterkörbchen zu suchen, welche vorher von Schülern und Lehrern der 6. Klasse versteckt worden waren.
Im Monat Mai feierten wir dann den „Tag der Familie”. Schüler und Lehrer der 1. bis zur 6. Klasse veranstalteten ein vielseitiges Programm mit Liedern, Gedichten und einer Bühnenaufführung, in der die Schüler der 5. Klasse die Schöpfungsgeschichte darstellten. In diesem Gottesdienst wurde der Wert der Familie hervorgehoben und wir konnten Gott
dafür danken, dass Er die Familie geschaffen hat und sie auch trägt und erhält.
Im August feierten wir den Tag des Kindes. An diesem Tag besuchte uns die Theatergruppe der internationalen Organisation „Palabra de Vida“. Nach der Theateraufführung fuhren wir mit den Schülern zum Zoo, um dort unter freiem Himmel zu spielen. Die Sportlehrer und eine Schülergruppe des 1. und 2. Kurses leiteten uns in mehreren Spielen an. Nach den Spielen konnten Schüler und Lehrer sich an dem Obst erfreuen, dass speziell für diese Gelegenheit von der Schule zur Verfügung gestellt wurde.
Im selben Monat fanden dann auch die Sportolympiaden statt. Für die Olympiaden wurden die Schüler nach Klassenstufen in vier verschiedene Gruppen eingeteilt. Zwei Tage lang mussten die Schüler sich intensiv an Mannschaftsspielen und Leichtathletikwettkämpfen beteiligen. Am Ende der Olympiaden siegten dann die „Gelben“!
Im Oktober fand die Deutschprüfung der Stufe A2 fur die Schüler der 6. Klasse F statt. Diese Prüfung, die aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil besteht, wurde an zwei Tagen durchgeführt. Alle Schüler haben die Prüfung zufriedenstellend bestanden. Darüber freuen wir uns!
Udo Klassen
Koordination III
So wie jedes Jahr, war auch dieses Schuljahr im akademischen und im disziplinären Bereich ganz anders als die vorherigen Jahre. Wir haben zwar Hindernisse überwunden, aber wir haben auch Ungewissheiten angetroffen, die uns oft durch „dunkle Tunnel“ führten, aus denen wir jedoch mit Gottes unbezahlbarer Hilfe und der Zusammenarbeit der Kollegen herauskommen konnten.
In Beziehung auf die permanente Weiterbildung halten wir an der Philosophie fest, man muss wissen was zu machen ist und es gut machen...., wie es auch in dem Buch der Prediger erwähnt wird. Die Lehrer, die unter dieser Koordination stehen, waren jederzeit offen und haben sich jederzeit bereit gezeigt, während des Schuljahres an verschiedenen Weiterbildungen teilzunehmen.
Bei verschiedenen Gelegenheiten gab es auch Momente, in denen wir die enorme Palette der Talente eines jeden unserer Schüler genießen konnten. So führten wir Mitte April unser jährliches, sehr erwartetes Freizeitlager durch. Beinahe drei Tage lang spielten die Jugendlichen miteinander und tauschten ihre Meinung und ihre Gedanken über verschiedene Alltagssituationen und über ihre Beziehung zu Gott mit den anderen aus. Wir sind uns sicher, dass das alles in vielen von ihnen positive Spuren hinterlassen hat und dass Gott die Samen zur rechten Zeit wachsen lassen wird.
Das Schülerfest war ebenfalls einer dieser Momente. Wie schon bekannt, ist das ein Event voller kreativ ausgeschmückter Spielstände, wo sich zwar die ganze Familie an verschiedenen Spielen erfreuen kann, jedoch die Kleinsten bestimmt am meisten Spaß haben. So wie jedes Jahr wollen wir auch dieses Mal die Arbeit des 3. Kurses und der Delegierten der anderen Klassen, welche diese Veranstaltung organisiert haben, besonders betonen.
Ein anderer zufriedenstellender Moment war die Vorbereitung bis hin zu der Feier des Tages der Jugend. Bei dieser Gelegenheit konnte die organisatorische Fähigkeit einiger Vertreter der Schüler wertgeschätzt werden, die aus Eigeninitiative die „Staffel“ übernahmen und sehr interessante Vorschläge brachten, welche zu einem kulturellen und sportlichen Programm beitrugen. Zum Abschluss der Feier bewirteten die Lehrer die Schüler mit einem Mittagessen.
Wieder einmal sind wir Gott für seine Hilfe während des ganzen Schuljahres dankbar.
Roberto Ledesma
Seelsorge
Am Anfang dieses Jahres bestand das Team aus Bernd Neufeld (Haupt-Kaplan) und Giovanni Alvarez (Lehrer für Christliche Erziehung). Nachdem Riki im Juni ins Ausland zog, trat Egon Sawatzky an seine Stelle. Hier ein kurzer Überblick über die Arbeit, die in dieser Zeit durchgeführt wurde.
Die Arbeit der Seelsorge-Abteilung bestand aus folgenden Bereichen:
* Beratung/Seelsorge (Schüler und Lehrer)
* Morgenandachten (Primaria und Sekundaria)
* Religionsunterricht
Erstens können wir von der Beratung sagen, dass wir ein positives Ergebnis sehen. Viele Schüler haben im Allgemeinen diese Hilfe in Anspruch genommen, in den meisten Fällen, um zwischenmenschliche Probleme zu lösen. Wir sehen die Notwendigkeit, diese Beziehungen zu pflegen, weil sie eine Säule für die ganzheitliche Bildung der Schüler sind.
Zweitens, wurden die Morgenandachten der „Primaria“ wie folgt durchgeführt: die 1. bis 3. Klasse hatte jeden 2. Mittwoch ihre Morgenandacht; die 4. bis 6. Klasse hatte jeden 2. Dienstag ihre Morgenandacht. In den anderen Wochen wurde am Mittwoch eine Lob- und Anbetungsandacht gehalten, wo die Klassen 1 bis 6 mitgemacht haben. Außerdem haben alle Schüler der 1. bis zur 6. Klasse jeden Montag bei der Aufstellung mitgemacht, wo sie nicht nur die nationale oder deutsche Hymne gesungen haben, sondern auch den Bibelvers der Woche auswendig gelernt haben. Hier wurden auch die Informationen für die Woche mitgeteilt.
Von der 7. bis zur 12. Klasse hat man die Aufstellung (ähnlich wie oben beschrieben) jeden Mittwoch gemacht. Die Morgenandachten verliefen wie folgt: am Donnerstag hat die Gruppe der 7. bis 9. Klasse und die Gruppe der 10. bis 12. Klasse abwechselnd eine Morgenandacht gehabt. Jeden Freitag hat man die Morgenandacht mit beiden Gruppen zusammen gemacht. Die Andachten wurden von den Lehrern gehalten, die freie Themen wählen durften. Darüber hinaus hat der Kaplan eine Morgenandacht vorbereitet, die der betreffende Lehrer am Montag oder Dienstag den Schülern vorlesen konnte.
Drittens, können wir sagen, dass trotz historischer Themen, besonders von der 7. bis zur 9. Klasse, ein guter Unterricht in Religion und in christlicher Erziehung durchgeführt wurde. Es gab Themen, bei denen man Bezug auf die gegenwärtige Realität nehmen konnte, und die insofern eine Bereicherung für die Schüler waren.
Im Unterricht der 10. bis zur 12. Klasse, wurden aktuellere Themen aufgegriffen, wo dann auch mehr Fragen von den Schülern kamen und so eine aktive Teilnahme zu beobachten war.
Es ist wichtig, den Unterricht pädagogisch zu stärken und ihm mehr Ernsthaftigkeit zu verleihen, um eine gute Balance mit den anderen Fächern zu schaffen, die oft ernster genommen werden. Dieser Prozess ist zur Zeit schätzungsweise auf 70% und könnte somit verbessert werden.
Giovanni Álvarez - Egon Sawatzky
Schulpsychologischen Beratung
Die Abteilung „psychologische Beratung“ hat folgende Prioritäten: die Fähigkeiten der Schüler zu kanalisieren, die Integration im sozialen Kontext zu ermöglichen, als auch das Erleben von signifikanten Erfahrungen zu fördern, die dazu beitragen, einen Lebensplan zu entwickeln. Ebenso strebt sie die Entwicklung der Werte und Fähigkeiten, der Selbstbestimmung und der Kreativität der Schüler an, welche zur integralen Ausbildung beitragen.
Ab der 4. Klasse wurden die intellektuellen Fähigkeiten der Schüler pro Klasse getestet, damit die Klassenlehrer jedem Schüler entsprechend seinen persönlichen Bedürfnissen begegnen konnten.
In der 7., 8. und 9. Klasse wurden Bewertungen mit vorbeugenden Absichten durchgeführt. Die Schüler der 7. Klasse wurden einem Persönlichkeitstest unterzogen. Anhand der Resultate wurden die Gruppenprofile erarbeitet und den Lehrern vorgestellt. Mit den Schülern der 9. Klasse wurden psychometrische Tests und Persönlichkeitstests durchgeführt, um eine vertiefte Selbsterkenntnis zu fördern, und um Entscheidungen für die kommenden drei Schuljahre zu treffen.
Im “Nivel Medio” wurden intellektuelle Fähigkeiten, unter anderem, Formen des Denkens, Persönlichkeit, Charakter und Temperament, Kreativität, emotionale Intelligenz und das Selbstwertgefühl untersucht, um zu einer besseren Selbsterkenntnis zu kommen. Die Berufsberatung wurde vom Klassenlehrer in der Stunde “Orientacion” durchgeführt. Diese Untersuchungen wurden in verschiedenen Schritten mit dem 3. Kurs durchgeführt, und die Ergebnisse wurden jedem Schüler in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt.
Schüler, bei denen spezielle Bedürfnisse beobachtet wurden, erhielten besondere Aufmerksamkeit im Hinblick auf curriculare Anpassung.
Klassenlehrer wurden bei regelmäßigen Treffen über die Aufgabe der Klassenführung beraten und begleitet, und zusammen mit den Fachlehrern wurde jeweils am Ende des Trimesters das sozio-affektive Verhalten eines jeden Schülers bewertet.
Die Bewertungsabteilung hat in diesem Jahr besonders Gewicht auf die Erarbeitung von Indikatoren gelegt, indem sie die Lehrer von der 1. Klasse bis zum 3. Kurs begleitet hat.
In den monatlichen Sitzungen wurden Themen erarbeitet, die die Allgemeinbildung der Lehrer förderten.
Antonia C. Millot
Bericht der psychopädagogischen Beratung:
Kindergarten, Vorschule und 1. – 3. Klasse
Die Herausforderung besteht in jedem neuen Jahr darin, die Schüler, Lehrer und Eltern im pädagogischen und sozial-emotionalen Bereich zu begleiten.
Am Anfang des Jahres wurden die Eltern der Kinder des Kindergartens zu einem Gespräch eingeladen, um Daten zur Entwicklung des Kindes zu sammeln. Danach wurde die Reife dieser Kinder durch verschiedene neuropsychologische Tests bewertet.
In der zweiten Jahreshälfte wurden die Kinder der Vorschule durch verschiedene neuro-psychologische Reifetests bewertet, um zu sehen, ob sie für die 1. Klasse vorbereitet waren oder nicht.
Die Kinder, die für den Kindergarten und für die Vorschule für das Jahr 2011 angemeldet waren, wurden auf die gleiche Art und Weise getestet.
Unsere Arbeit im Kindergarten und in der Vorschule, wie auch in der 1. bis zur 3. Klasse bestand hauptsächlich darin, die Kinder, die Begleitung brauchten, durch verschiedene Tests zu bewerten, um den Grund ihrer Verhaltens- oder Lernschwierigkeiten zu finden. In manchen Fällen mussten wir das Kind an Fachkräfte außerhalb der Schule zur Bewertung oder Behandlung weiterleiten.
Durch Beobachtungen der Klassenlehrer, die uns in den wöchentlichen Sitzungen mitgeteilt wurden, und / oder Gespräche mit Eltern, die ihre Sorgen über das Verhalten ihres Kindes zum Ausdruck brachten, konnten wir auch in diesem Jahr beobachten, dass die meisten Schwierigkeiten der Schüler in folgenden Bereichen liegen: Lesen, Schreiben, Rechnen, Aufmerksamkeit, Phonologie (Aussprache) und Verhalten.
Unser Ziel besteht darin, das Kind zu motivieren, sein Selbstwertgefühl und seine Fähigkeiten zu stärken und die Bereiche zu verbessern, die ihm Schwierigkeiten bereiten. In gleicher Weise wurden auch die Klassenlehrer und die Eltern in diesem Arbeitsprozess begleitet.
In diesem Jahr haben wir die Daten der Schüler des Kindergartens bis zur 3. Klasse aktualisiert. Das Ziel dabei war, Veränderungen in der Familienstruktur, Allergien, usw. zu registrieren.
Während des ganzen Jahres wurde monatlich ein Artikel in Bezug auf Kindererziehung erstellt, der dann per E-mail an die Eltern der Kinder des Kindergartens und der Vorschule gesendet wurde.
Ich bin meiner Gehilfin Debby Dyck, die im kommenden Jahr im Chaco arbeiten wird, sehr dankbar für die angenehme und gute Zusammenarbeit der vergangenen zwei Jahre. Ich wünsche ihr Gottes reichen Segen für diese neue Herausforderung.
Bianca Weichselberger
OMAPA
Es ist uns bekannt, dass die Mathematik ein Feld des Wissens ist, dass eine besondere Hingabe erfordert, was aber für unseren alltäglichen Lebenslauf wesentlich ist. Deshalb, ist die Mathematik Heute auch als Wissenschaft der Lösung von Problemen bekannt. Ich bin mit diesem Begriff vollkommen einverstanden und hiervon ist die Schule auch ausgegangen als sie schon vor mehreren Jahren den “Club de Matemática” für Schüler von der 3. bis 12. Klasse eingeführt hat.
Dennoch habe ich beobachtet, dass es immer weniger Schüler gibt, die sich mit diesem “Club de Matemática” verpflichten, sowie auch mit den anderen Aspekten der Mathematik. Als ehemaliger Lehrer der Schule sorgt mich Dieses sehr und noch mehr wenn man beachtet, dass die Ergebnisse die wir in den nationalen Wettbewerben erhalten haben, weit unter den üblichen Resultaten sind. Es ist vielleicht an der Zeit, dass wir unsere Praxis analysieren und Berichtigungsmaßnahmen nehmen, die unsere Disziplin verbessern.
In diesem Jahr haben wir nicht an der “Olimpiada Kanguro” teilgenommen, doch aber, an der nationalen Mathematik Olympiade für Kinder und für Jugend.
In der Kinder-Olympiade hat Marcel Eckert, der 3. Klasse die Bronze-Medaille erhalten und in der Jugend-Olympiade haben Jan Funk, Stephan Plett und Boris Thielmann der 9. Klasse, und José Mauro Jimenez der 12. Klasse, nach vier Klassifizierungsrunden, die Finale erreicht. Jan Funk wurde als Champion von Asunción anerkannt und erhielt den Ehrentitel des zweiten Niveaus auf Landesebene.
Es ist wichtig zu erwähnen, dass die Verwaltung und Schulleitung die erforderliche Unterstützung gibt, um damit die, die in diesem Feld des Wissens mitmachen einen angemessenen Ansporn haben. Eines dieser Fälle ist die Bekleidung, die die Finalisten erhalten und die Kosten, die unsere Beteiligung an den Olympiaden mit sich bringen.
Mein Wunsch ist es, dass die Anzahl der ausgezeichneten Kindern und Jugendlichen in diesem Bereich nicht weniger wird, sondern im Gegenteil, dass sie steigt, da diese Schule für die Fähigkeit ihrer Schüler bekannt ist.
Ich danke den Allmächtigen für seine Führung und Begleitung und bitte Ihm darum, dass Er diese Schule weiterhin segne. Ich bedanke mich auch bei dem Schulleiter und bei all denen, die uns Unterstützen.
Agustín Lima
Sportabteilung
In diesem Jahr wurden im Sportbereich mehrere Erneuerungen durchgeführt. Es fing mit der Gründung der Sportkoordination an, durch welche die vorgeschlagenen Ziele leichter zu erreichen waren. Auch beinhaltete diese Organisationsform, dass die Sportlehrer mehr Zeit in der Schule sein mussten, wodurch die Arbeit fortlaufend verrichtet werden konnte.
Der Lehrer Elbert Dyck war in diesem Jahr neu bei uns an der Schule. Obwohl es sein erstes Jahr war, zeichneten ihn stets seine dynamische Art, gute Organisationsfähigkeiten und Hingabe für die Arbeit an der Schule aus.
Ein weiterer neuer Punkt in diesem Jahr war der Sportunterricht im Vorschulbereich, wo die Kinder durch Bodengymnastik, Spiele, usw. von den Fachlehrern gefördert wurden.
Wir haben an einigen Wettspielen teilgenommen, wo die Gruppen nach Klassen und nicht nach Alter eingeteilt waren. Einige der Spiele waren Handball der Mädchenmannschaft und Fußball der Jungenmannschaft (4., 5. und 6. Klasse) an der Goetheschule, ein Fußballbruderschaftsspiel der Jungenmannschaft am Colegio Americano (3., 4. und 5. Klasse), Leichtathletikwettkämpfe an der Goetheschule (3., 4. und 5. Klasse) und ein weiterer Leichtathletikwettkampf in Volendam.
Bicentenario: Die durchgeführten Projekte im Sportbereich waren die Olympiaden der Grundschüler im Andenken an die Jubiläumsfeier unseres Landes im Monat August und das Turnier der Sekundarschüler, “Bicentenario 2011”, durchgeführt im September während der Sportstunden. Auf diese Art konnten wir unseren Beitrag zu den Festlichkeiten geben, indem wir die Aktivitäten in unseren Stoffplan einfügten und somit verhinderten, den Jahresplan zu überfordern.
Der Sportbereich hat in diesem Jahr weitgehend die Schulfahrt nach Rancho Alegre organisiert. Ebenso auch das Sportfest, welches leider wegen der klimatischen Bedingungen nicht durchgeführt werden konnte.
Karina Lilauski - Elbert Dyck
Sport – Ags
Arbeitsgemeinschaften (AGs)
Zu Beginn des Jahres wurden von der Schule 18 AGs angeboten, an denen die Schüler teilnehmen konnten. Nachdem die Anmeldungen abgeschlossen waren, hatten 15 AGs die erforderliche Anzahl von Schülern und wurden am 14. März eröffnet. Diese AGs fanden an den Nachmittagen von Montag bis Freitag zwischen 13.00 und 18.00 Uhr statt.
Die eröffneten Ags mit ihren entsprechenden Lehrern und der Anzahl der Schüler, sehen wie folgt aus:
* Zeichnen – für Fortgeschrittene, mit Frau Frieda Silva (10 Schüler)
* Zeichnen – für Anfänger, mit Frau Frieda Silva (14 Schüler)
* Ölmalerei und Acrilfarbe, mit Frau Frieda Silva (17 Schüler)
* Volleyball (Jungen/Mädchen – 4. bis 6. Klasse) mit Herrn Miguel Arza (13 Schüler)
* Volleyball – Sekundarstufe, mit Herrn Miguel Arza (10 Schüler)
* Tanz – Vorschule, mit Ana Barbara Silva (7 Schülerinnen)
* Tanz – 1. bis 3. Klasse, mit Ana Barbara Silva (12 Schülerinnen)
* Fußball – Vorschule, mit Herrn Crispino Gamarra (14 Schüler)
* Fußball – 1. bis 3. Klasse, mit Herrn Crispino Gamarra (12 Schüler)
* Fußball –4. bis 6. Klasse, mit Herrn Crispino Gamarra (18 Schüler)
* Fußball – 7. bis 9. Klasse, mit Herrn Crispino Gamarra (13 Schüler)
* Handball – 3. bis 6. Klasse, mit Frau Karina Lilauski (17 Schülerinnen)
* Handball – Sekundarstufe (Mädchen), mit Frau Alicia Cabral (14 Schülerinnen)
* Leichtathletik – 1. bis 6. Klasse, mit Frau Karina Lilauski (13 Schüler)
* Schach – für Anfänger, mit Herrn Udo Klassen (15 Schüler)
Die einzelnen AGs fanden bei den Schülern guten Anklang, trotzdem gab es im Laufe des Jahres Schwankungen in der Anzahl der Teilnehmer, und nicht alle Schüler, die anfänglich angemeldet waren, haben auch bis zum Jahresende durchgehalten.
Udo Klassen
Inerhalb der Sport-AGs gab es in diesem Jahr folgende Angebote:
· Fußball für Jungen ab Kindergarten bis zur 9. Klasse.
· Volleyball für Jungen und Mädchen (gemeinsam) ab der 4. Klasse bis zur 12. Klasse.
· Handball für Mädchen ab der 3. Klasse bis zur 12. Klasse.
· Leichtathletik für Jungen und Mädchen (gemeinsam) ab der 1. Klasse.
Diese Aktivitäten wurden an den Nachmittagen von Montag bis Donnerstag durchgeführt. An den Fretiagen fanden keine dieser Aktivitäten statt, auf Grund institutioneller Organisation und aus dem Grund, dass am Freitag oft schon dieTurniere stattfanden.
Die Einteilung der AGs wurde nach Altersstufen gemacht:
* Kindergarten und Vorschule: Kategorie U-6
* 1. bis 3. Klasse: Kategorie U-8 und U-10
* 4. bis 6. Klasse: Kategorie U-10 und U-12
* 7. bis 9. Klasse: Kategorie U-13 und U-15
* 10. bis 12. Klasse: Kategorie U-18
Die Kategorie, die die besten Ergebnisse hatte, ist die U-12, welche mehrere Erfolge, sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen aufzeigen konnte.
In diesem Jahr haben sich Schüler noch bis zum Monat August bei den AGs angemeldet und mitgemacht. Für das nächste Jahr werden in dieser Hinsicht jedoch einige Veränderungen vorliegen.
Die Schüler haben eine Sportuniform bekommen, Dank der Eltern und einiger Handelsunternehmen. Die Uniform kam erst fast zum Ende des Jahres, was aber in der Zukunft verbessert werden soll.
In diesem Jahr gab es viele Freundschaftsspiele und Turniere. Die Concordiaschule hat viele Kontakte im Sportbereich mit den naheliegenden Schulen gemacht. Das diesjährige Ziel war eine vermehrte Teilnahme an Turnieren. Dieses Ziel wurde erreicht und somit hatten die Sportler die Möglichkeit, mit anderen in Kontakt zu treten. In diesem Jahr wurde an insgesamt 14 Turnieren teilgenommen. Zusätzlich gab es mehrere Freundschaftspiele, wo mit Hin- und Rückrunde gespielt wurde. Diese wurden in den verschiedenen Sport-AGs von März bis Oktober durchgeführt.
Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr den Eltern die Möglichkeit geboten, ihre Meinung zu den AGs auf einem Umfrageblatt mitteilen zu dürfen. Vielen Dank für eure Mitteilungen, für die Mitarbeit, für die Unterstützung und für das Verständnis zu jeder Zeit.
Karina Lilausky und Elbert Dyck
Informatik
Der Informatikraum hat seine Aufgabe, andere Fächer zu unterstützen, auch in diesem Jahr erfüllt.
Während des ganzen Jahres wurde hier in unterschiedlichen Klassenstufen der Unterricht in verschiedenen Fächern unterstützt. Die Schüler haben Internetrecherchen durchgeführt oder praktische Arbeiten vorbereitet.
Hier einige der durchgeführten Arbeiten:
* Um ihren Unterricht zu unterstützen und erarbeitete Inhalte zu festigen, bitten die LehrerInnen des „Primer Ciclo“ den Informatiklehrer um passendes Material. Dieser lädt es in die Rechner und so steht es den LehrerInnen zu Verfügung, um ihren Unterrichtsinhalt auf eine andere Art und Weise zu wiederholen und zu vertiefen.
* Im „Segundo Ciclo“ werden die grundlegendsten Utility- Programme eingeführt. Die Schüler lernen Texte zu verarbeiten, kleine Essays vorzubereiten, Tabellen und statistische Grafiken zu erstellen, einen Diavortrag vorzubereiten und auch das Maschinenschreiben.
* Im „Tercer Ciclo“ besitzen die Schüler bereits größere Fähigkeiten im Umgang mit verschiedenen Programmen der Office-Anwendungssoftware. So bereiten sie PP-Präsentationen für Referate vor, erarbeiten Fallstudien, schreiben Berichte, etc. Ebenfalls werden sie in Grafik-Software, Video-Editing unterrichtet, sie lernen, eine personifizierte Diashow zu erstellen, sie machen Karten, Plakate und Broschüren.
In diesem Jahr verursachten die Computer-Viren viele Probleme. Probleme, die zwar gelöst werden konnten, aber bei der Arbeit viel Unbehagen auslösten. Diese Schwierigkeiten könnten größtenteils vermieden werden, wenn die Benutzer ein wenig mehr Interesse daran zeigen würden, wie sie mit den Informatikviren umgehen müssen, da man es einfach nicht vermeiden kann, beim Gebrauch des Rechners mit ihnen in Kontakt zu kommen.
Auch musste oft Hilfestellung geleistet werden, wenn während eines Vortrages Probleme mit dem Rechner auftraten, im Unterricht bei den Schülern oder bei den Lehrersitzungen.
Für die Zweihundertjahresfeier in diesem Jahr wurde verschiedenes Material für Diashows und Ausstellungen gedruckt.
Die Website hat eine sehr wichtige Rolle in der Berichterstattung über die Institution gespielt. So konnte über Aktivitäten, die bereits durchgeführt worden waren oder die noch ausgeführt werden sollten, berichtet werden. Die Wartung dieser Seite erfordert ständige Arbeit, die vielleicht zwar noch etwas defizient ist, aber man ist immer auf der Suche nach Optimierung.
Oscar O. Torres
Labor
Das Laboratorium in der jetzigen Lage und Ausstattung ist nun schon einige Jahre alt und unsere Schüler und Eltern können sich an kein anderes mehr erinnern.
Rückblick: ”Eine Unterrichtseinheit im Labor*, 1998 oder 1999”
*Das war dort, wo jetzt der “tercer Curso” unterrichtet wird”.
Der Lehrer schliesst die Tür auf und muss erst einmal lüften. Es ist dunkel und stickig und der Holzfußboden ist nicht ideal für ein Labor. Die Tische sind in einer meterlangen “Schlange” aufgereiht, die Hocker stehen links und rechts davor. Die Schüler können nur nach vorne schauen, wenn sie gleichzeitig den Kopf drehen. Diejenigen, die in der letzten Reihe sitzen, können wegen der Distanz und Lage fast nichts erkennen, wenn vorne chemische Reaktionen gezeigt werden.
Heute wollen sie mikroskopieren und das einzige Mikroskop wird aufgebaut, die Zwiebel vorbereitet und die Schüler fangen an zu arbeiten.Es kann immer nur einer die Zwiebelzelle beobachten. Auch für andere Versuche gibt es nicht ausreichendes Material, um in Gruppen zu arbeiten. Didaktische Modelle, z.B. für Anatomieunterricht, gibt es nicht.
Im Labor werden nur Klassen der Sekundaria unterrichtet. Den Schülern gefällt es, da es selten vorkommt und auch die Routine auflockert. Es gibt noch nicht so viel digitales Material oder Projektoren.
“Eine Unterrichteinheit im Labor, 2011”
Heute muss zunächst im Lehrerzimmer abgeklärt werden, welche Klasse in das Labor kann, da es in der Oberstufe sowohl Alternativunterricht gibt, als auch die Lehrerin der achten Klasse ein Experiment geplant hat. In Geologie wollten wir eigentlich den Computer und den Projektor benutzen, um mit einem speziellen Programm die Wasserverschmutzung im Grundwasserhorizont zu zeigen. Dazu kommt noch, dass eine Lehrerin der Grundschule gerne Lupen und eines der vielen Mikroskope ausborgen möchte, um in der Klasse schnell etwas zu zeigen.
Diese Situation kommt immer häufiger vor und erfordert dann etwas Koordination und Flexibilität. Wir richten uns nach einem Stundenplan, besprechen aber immer öfter, wer wann die Einrichtung Labor benutzen darf.
In diesem Jahr konnten wir sogar zum ersten Mal einen “Tag der Offenen Tür“ für die kleinen Schüler des Kindergartens und der Vorschule organisieren und durchführen. Schüler der Oberstufe halfen dabei und so wurden verschiedene Stationen zu Themen wie Geologie, Vulkane, Chemie, Physik, Botanik, Anatomie aufgebaut und mehrere Stunden hindurch von den kleinen Gästen ausgiebig besucht und bewundert. An jeder Station fanden sie Aufgaben vor, die sie auch begeistert bearbeiteten. Die “Großen” hatten ihre Laborkittel und bunte Schutzbrillen an, außerdem sammelten sie interessante Erfahrungen auf dem Gebiet des Lehrerdaseins. Auf jeden Fall wollen wir diese Veranstaltung wiederholen, besonders deswegen, weil wir es für wichtig halten, dass Kinder früh an Naturwissenschaften herangeführt werden.
Neuanschaffungen
Es ist außerdem zu berichten, dass wieder einige neue Dinge und Materialien gekauft werden konnten.
A. Aus den USA konnten wir je zwei kleine, tragbare Mikroskope und Stereoskope zusätzlich zu den schon Vorhandenen bestellen, ebenso wie 10 bunte Sicherheitsbrillen. Es kamen noch spezielle Lupen dazu, die gut für die Arbeit mit kleinen Schülern geeignet sind, sowie didaktische Materialien für den speziellen Unterricht der Oberstufe (Geowissenschaften).
B. Als Schenkung kamen privat aus den USA zwei gut erhaltene Mikroskope zu unseren optischen Geräten hinzu.
C. Verbrauchsmaterialien wurden bestellt und müssen noch vervollständigt werden.
D. Im nächsten Jahr sollten wir einige Glas- und Porzellansachen erneuern und noch mehr didaktische Materialien besorgen; sowohl für die Kinder, als auch für die Schüler der Sekundaria.
Für die nächsten Jahre sollten wir einplanen, dass auch die Tische und Stühle teilweise erneuert werden sollten. Im Großen und Ganzen ist das Labor aber mit den Ansprüchen mitgewachsen.
Heidi Lechner-Wiens
Espacios
Espacios ist ein Projekt, das Schüler mit guten Schulleistungen, mit Verantwortungsbewusstsein und einem Forschungsgeist prämieren möchte. Durch “Espacios” können die von der Schule auserwählten Schüler einen Ferienjob bekommen, ein Stipendium im ersten Jahr an den Universitäten, mit denen die Schule ein Abkommen hat oder an einem internationalen Schüleraustausch teilnehmen.
Besondere Anstrengungen wurden und werden weiterhin gemacht, um Kontakte im Ausland mit Schulen zu knüpfen, damit eine Partnerschaft auf institutioneller Ebene entstehen kann. Unsere Anerkennung und unser Dank gilt Frau Angelika Regier, die den ganzen Austauschprozess begleitet und sich ständig grosse Mühe gibt, diese Kontakte herzustellen.
Frucht der Anstrengungen sind die vier Schülerinnnen, die bei uns einen mehrmonatigen Austausch im zweiten Halbjahr machen. Wir bedanken uns auch ebenfalls bei allen Eltern, die die Türen ihrer Heime geöffnet haben, um die Austauschschülerinnen aufzunehmen. Die Austauschschülerinnen sind Carolin Görtz (10. Klasse) aus Deutschland, Natasha Hartzler (11. Klasse), Lorae Weaver und Rachel Schrock (9. Klasse) aus den USA.
Hier einige Aussagen der Austauschschülerinnen vom Ausland:
Meine Erfahrung hier in Paraguay war ausgezeichnet. Habe viel Spanisch gelernt, meinen Horizont erweitert und viel über meinen Platz in dieser Welt nachgedacht. In dieser Zeit enstanden Freundschaften, die ich ins Herz geschlossen habe. Ich weiß, dass ich mich während dieser Austauschzeit hier geändert habe und auch meine Familie mehr schätzen gelernt habe. Ich werde alle vermissen!
Rachel Schrock
Dieser Austausch war einfach toll, hat mich verändert und mein Spanisch ist besser geworden. Die Menschen waren sehr höflich zu mir und standen mir zur Seite, wenn Fragen aufkamen. Es war eine gute Erfahrung und ich würde sie gerne wiederholen.
Lorae Weaver
Mein Austauschaufenthalt in Paraguay hat mir bis jetzt sehr gut gefallen. Ich habe viele neue Erfahrungen machen können und neue Freunde gefunden, die ich in Deutschland sehr vermissen werde. Ich bin sehr froh, einen Austausch am Colegio Alemán Concordia machen zu können.
Carolin Görtz
Paraguay war eine sehr schöne Erfahrung für mich. Die Freunde, die ich kennengelernt habe, waren sehr nett und freundlich zu mir. Alle waren sehr freundlich und ich wurde herausgefordert, aus meiner Konfortzone auszusteigen. Es war auch sehr angenehm, neue Lehrer zu haben und obwohl ich mit vielen Projekten beauftragt wurde, habe ich viel dabei gelernt. Diesen Austausch werde ich nie vergessen, denn trotz vieler Herausforderungen, bereue ich keinen einzigen Moment hier.
Natasha Hartzler
Hier einige Aussagen von Schülern, die über ihren Austausch im Ausland berichten:
Das Austauschprogramm hat mir die Möglichkeit gegeben, neue Orte zu besuchen. Was ich nie vergessen werde, sind die Freundschaften, die ich gemacht habe.
Sabrina von Wegerer
Vom 10. Februar bis zum 25. Juli war ich in Bielefeld, Deutschland. Für mich war es eine tolle Gelegenheit, um mein Deutsch zu verbessern. Während dieser Zeit nahm ich jeden Tag regelmäßig am Unterricht teil. Auch war es eine einzigartige Gelegenheit, eine neue Kultur kennenzulernen und sie zu erleben.
Sergio Altamirano
Mein Austausch öffnete mir die Tür zu einer neuen, unbekannten Kultur: Deutschland. Ich hab unglaublich nette Leute kennengelernt und hatte die Gelegenheit, fünf Monate zusammen mit sehr gastfreundlichen Personen zu verbringen. Ich durfte mein Deutsch verbessern und kann einfach nur sagen, dass es eine einzigartige Erfahrung war.
Cindy Willms
Mir hat mein Austausch nach Canada geholfen, nicht nur eine neue Sprache, sondern eine komplett neue Kultur kennenzulernen. Ich hatte auch die Gelegenheit, alleine zu reisen und dabei zu lernen, unabhängiger zu werden.
Thomas Funk
Zuerst möchte ich mich bei der Concordia-Schule bedanken, die mir die Möglichkeit gegeben hat, einen internationalen Austausch durch das Programm „Espacios“ zu machen. Meine Reise nach Kanada hat mich akademisch und persönlich sehr bereichert. Ich habe nicht nur eine neue Sprache gelernt, sondern mich auch mit bestimmten
Situationen im Leben alleine auseinanderzusetzen. Ich habe gute Freunde kennengelernt, die mein Leben sehr geprägt haben. Durch diese Reise habe ich gelernt, das Leben auch anders zu sehen und die kleinen und großen Gelegenheiten, die es uns schenkt, wirklich wertzuschätzen.
Elba Solis
Mein Austausch in Harrisonburg, Virginia (EEUU) war eine sehr tolle Erfahrung für mich. Ich hatte nicht nur die Gelegenheit ein anderes Land und eine neue Kultur kennenzulernen, sondern auch neue Freundschaften zu schließen und eine andere Sprache zu lernen.
Carolina Weber
Ich habe meinen Schüleraustausch sehr genossen, weil ich viele wertvolle Erfahrungen sammeln konnte, die mich haben reifen lassen. Dadurch, dass ich auf mich selbst gestellt war, habe ich gelernt, unabhängiger zu werden und selbstsicher meine Meinung zu vertreten, auch wenn diese bei den Leuten in meinem Umfeld vielleicht nicht so gut ankommt.
Anne Ostertag
Diese Erfahrung war eine sehr schöne Zeit, wo ich viel lernen konnte und ich würde es jedem empfehlen, der die Möglichkeit dazu bekommt!
Andrea Regier
Hugo Reckziegel
BIBLIOTHEK
“Der Leser hat es gut: Er kann sich seine Schriftsteller auswählen!“ (Kurt Tucholsky)
Die Aufgaben und Ziele der Schulbibliothek ergeben sich aus ihrer Funktion als pädagogischer Einrichtung, die den Erziehungsauftrag der Schule unterstützt. Der Unterricht in Kooperation mit der Schulbibliothek bildet aktuelle didaktische Konzepte ab, indem er die aktive Teilnahme der Schülerinnen und Schüler, ihre Selbstständigkeit und Bereitschaft zum Lesen fördert. Sie soll nicht nur Lese- und Arbeitsbibliothek sein, sondern auch ein Raum, in dem man sich wohl fühlen kann. Unser Schwerpunkt bleibt, in Zusammenarbeit mit den Lehrern die notwendigen Leseanreize zu schaffen und das Leseverständnis als Basiskompetenz zu vertiefen. Besonders die Deutsch- und Spanischlehrer benutzen die Bibliothek als Unterrichtsraum, um gezielt das Leseverhalten der Schüler zu beeinflussen. Durch Vorlesestunden und weitere Veranstaltungen (siehe Lesenacht) werden Schüler dazu angehalten, ihre Leselinie zu finden und selbstständiges Arbeiten zu bewältigen.
Insgesamt stehen mehr als 21.478 Materialien unseren Bibliotheksbenutzern zur Verfügung. Zwei Computer mit Internetanschluss können für Recherchen benutzt werden. Auch im Zeitalter des Internets ist bei vielen Schülern und Eltern die Lesefreude geblieben.
Die Schüler der Primaria liehen von November 2010 bis Ende Oktober 2011 insgesamt 3.642 Bücher aus. Pro Klasse sah es so aus:
1ºA |
1ºB |
2ºA |
2ºB |
3ºA |
3ºB |
4ºA |
4ºB |
5º |
6ºA |
6ºB |
325 |
227 |
280 |
324 |
351 |
272 |
315 |
344 |
245 |
181 |
113 |
7ºA |
7ºB |
8ºA |
8ºB |
9ºA |
9ºB |
152 |
193 |
81 |
38 |
139 |
62 |
Die Sekundarschüler haben insgesamt 553 Bücher ausgeliehen. Pro Klasse sah es so aus:
Die meist benutzten Abteilungen sind von Februar bis Oktober:
800 (Literatur) mit 1.190 Bücher und die CIA (Kinderliteratur – Deutsch – 1. bis 3. Klasse) mit 1.616 Bücher.
In der Bibliothek ist es eng geworden. Diese Situation hat dazu geführt, dass in diesem Jahr viele ältere Materialien aus unserem Bestand ausgemustert wurden. Es handelt sich um Belletristik, ältere Spiele und Klassensätze. Sie sind entsorgt worden, um in der Bibliothek, wie auch im Abstellraum, Platz für neue bestellte Materialien zu schaffen.
Die Bibliothek ist von 6.50 Uhr bis 16.30 Uhr durchgehend geöffnet. Am Vormittag hilft Frau Heidy Pettker und am Nachmittag Frl. Ruth Millot.
Margita Goerzen
Bericht Deutsch
Ein Volk, das seine eigene Sprache verlernt,
gibt sein Stimmrecht in der Menschheit auf
und ist zur stummen Roll auf der Völkerbühne verwiesen.
Friedrich Ludwig Jahn (1778 - 1852)
Fachleitung Deutsch
Sekundaria
Personelles:
In der Sekundaria unterrichteten in diesem Jahr: Ruth Ratzlaff, Susi Warkentin, Birgit Bettin und Heinz Peter Kreuder, der im Februar als Programmlehrer zu uns kam. Silke Thielmann, Christine Ens, Alice Dyck, Tanja Dyck, Andrea Altamirano, Ruth Ratzlaff und Heinz Peter Kreuder unterrichteten die Schüler in der Primarstufe.
Darüber hinaus freuten wir uns, Frau Elisa Dürr aus Deutschland, von März bis Juli an unserer Schule zu haben. Der Einsatz im Rahmen des Freiwilligendienstes „kulturweit” fördert interkulturelle Kompetenz und Weltoffenheit bei den Teilnehmenden.
Das deutsche Sprachdiplom
Wie auch schon im letzten Jahr, wurden in diesem Jahr in den Klassenstufen 9 und 12 Erprobungsläufe zu den DSD Prüfungen der Stufen B1 und C1 durchgeführt. Die Erprobungen werden durchgeführt, um die Angemessenheit zukünftiger DSD Prüfungen zu gewährleisten.
Den eigentlichen DSD Prüfungen gingen Pilotprüfungen voraus, die an der Goethe Schule unter der Leitung der Fachschaftsberaterin Frau Birgit Bettin durchgeführt wurden. Dadurch werden gemeinsame Bewertungsmaβstäbe angestrebt.
An der schriftlichen Prüfung zum DSD II, am 10. August , nahmen 30 Schüler der 12. Klasse und eine ehemalige Schülerin teil. Am 11. August schrieben 33 Schüler aus den Klassen 9 und 10 das
Sprachdiplom Stufe I.
Die mündlichen Prüfungen zu beiden Sprachdiplomstufen fanden in der Woche vom 22. bis zum 26. August statt.
Die Schule hofft, dass möglichst viele Prüflinge das Sprachdiplom erhalten werden.
Rahmenplan
Die Fachgruppe Deutsch arbeitete in diesem Jahr an dem im September 2009 veröffentlichten Rahmenlehrplan „Deutsch als Fremdsprache“, der in deutschen Schulen im Ausland sowie an Schulen, die auf die Prüfungen des Deutschen Sprachdiploms der Kultusministerkonferenz hinführen, verbindlich ist. Es galt, diesen allgemeinen Rahmenplan mit konkreten Unterrichtsinhalten zu füllen.
Pädagogischer Austauschdienst. (PAD)
Elba Solis, Schülerin der 11. Klasse, wurde durch das Internationale Preisträgerprogramm vom PAD ein dreiwöchiger Deutschlandaufenthalt ermöglicht .
Weiterbildung
Im Juli reisten einige Deutschlehrer nach Belo Horizonte, um an einem brasilianischen Deutschlehrerkongress an der Universidade Federal de Minas Gerais teilzunehmen. Obwohl die Reise mit hohen Unkosten verbunden war, lohnt sich der Blick über die Grenzen hinaus immer wieder. Auch begrüβen wir die Tatsache, dass Frau Frieda Harder de Silva im November die Möglichkeit hat, am Johann Wolfgang von Goethe Gymnasium in Pritzwalk, Deutschland, zu hospitieren.
Partnerschule in Deutschland
Um den Kontakt mit Deutschland zu intensivieren, schloss unsere Schule einen Partnerschaftsvertrag mit dem Evangelischen Gymnasium in Kleinmachnow ab. Folgende Ziele werden angestrebt:
1. Die Partnerschaft des Evangelischen Gymnasiums Kleinmachnow und des Colegio Alemán Concordia ist auf eine langfristige Zusammenarbeit angelegt. Sie soll, ausgehend von einzelnen Projekten im Jahr 2011, stetig wachsen und intensiviert werden.
2. Schüler und Lehrer sollen Kultur, Politik, Geschichte und Geographie des Partnerlandes kennenlernen. Ihnen soll die Möglichkeit gegeben werden, durch persönliche Bindungen Interesse am Partnerland zu entwickeln.
3. Sie sollen in der Zusammenarbeit mit ihren Partnern interkulturelle und soziale Kompetenzen entwickeln.
4. Schüler sollen die Partnerschule und den dortigen Unterricht kennenlernen.
5. Sie sollen sich in der jeweiligen Fremdsprache (Spanisch/Deutsch) verbessern.
Tag der Wiedervereinigung Deutschlands
An unserer Schule wurde des Tages der Deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 in einer Feierstunde gedacht. Die Schule hätte mehr Besonnenheit seitens der Schüler im Hinblick auf den Ernst dieser Feierstunde erwartet.
Lesenacht
Mit dem Ziel, das Unterrichtsgeschehen abwechslungsreicher zu gestalten und noch freudig bis zum Jahresende zu schaffen, wurde im Oktober eine Lesenacht gestartet. Leselust, wohl noch gemischt mit Abenteurlust, ließen die Nacht wirklich zu einem Erlebnis werden. Es wurde vorgelesen und selber gelesen. Auch liebe Eltern, die uns begleiteten und die für ein Nachtessen und Frühstück sorgten und die Bibliothekarin machten sichs beim Vorlesen bequem. Die größte Mehrheit zeigte ein vorbildliches Leseverhalten. Doch selbst die umfangreichste Freiheit ist irgendwann erschöpft; 4 Uhr 15 erlosch das Licht der letzten Leselampe.
Wir freuen uns auf das nächste Jahr, auf die Lämpchen, die wieder neu aufleuchten werden, auf die neuen Bücher im Regal und die Gemüter, die strahlend und frisch auf die neuen Inhalte warten werden.
Ruth Ratzlaff - Susi Warkentin
Profilexamen
Wie auch schon in den vergangenen Jahren wurden an der Concordia Schule wieder die sogenannten Profilexamen der „ Allgemeinen Schulbehörde (AS)“ durchgeführt.
Die betroffenen Fächer waren Deutsch, Mathematik und Spanisch in der 3., 6. und 9. Klasse. In der 9. Klasse kamen noch Natur- und Sozialkunde dazu.
Da dieses Profilexamen ein „Standardexamen“ ist, dient es als Parameter bzw. Maßstab, um die Leistungen der verschiedenen Klassen und/oder Schulen untereinander vergleichen zu können. Die Examen werden von der AS entworfen und im Oktober an die Mitgliedsschulen verschickt.
Unsere Schüler haben das Profilexamen ab Ende Oktober geschrieben. Die Examen im Fach Naturkunde der 9. Klasse wurden nach Filadelfia geschickt, wo eine Fachgruppe die Korrektur dieser Examen übernahm. Die übrigen Examen wurden in unserer Schule korrigiert und die Ergebnisse nach Filadelfia geschickt, wo sie nach Überprüfung dazu dienten, eine Statistik zu erstellen. Jede Schule bekommt dann die Ergebnisse der eigenen Schüler, nicht aber die der anderen Schulen.
Auch wenn einige Unterschiede zwischen den Mitgliedsschulen der AS bestehen, streben wir durch diese Zusammenarbeit ein allgemein besseres Niveau zu erreichen.
Heidi Lechner de Wiens und Udo Klassen
Studienseminar Asunción
Es ist die wichtigste Kunst des Lehrers, die Freude am Schaffen und Erkennen zu erwecken. (Albert Einstein) Das war das stetige Bestreben der Junglehrer in diesem Jahr an der Concordia-Schule, dem teilweise viel Erfolg, manchmal aber auch recht wenig Erfolg beschieden war.
Meistens kann sich jeder Junglehrer genau an seinen ersten Unterrichtstag erinnern; aufgeregt, aber auch glücklich, nach der langen Zeit an der Uni vor einer Klasse stehen zu dürfen.
Nach dem Studium erleben viele Junglehrer einen holprigen Berufsstart.
Nicht nur die Fachdidaktik kommt an den Unis zu kurz, auch der Anteil an Pflichtveranstaltungen im Bereich Pädagogik und Psychologie ist in der Regel nur gering und enthält kaum Bezug zur Praxis. Niemand an der Uni hat die Studenten so richtig auf das Unvermeidliche vorbereitet: den Unterricht mit schwierigen Schülern, Lernunlust, der Bezug zum Unterrichtsalltag fehlt. Prompt ereilt sie der Praxisschock im Klassenzimmer. Und trotzdem – an jedem neuen Tag gingen sie immer wieder mit folgendem Gedanken los:
Wir wolln uns ger-ne wa-gen, / in un-sern Ta-gen / der Ru-he ab-zu-sa-gen, / die's Tun ver-gißt. / Wir wolln nach Ar-beit fra-gen, / wo wel-che ist, / nicht an dem Amt ver-za-gen, / uns fröh-lich pla-gen / und uns-re Stei-ne tra-gen / aufs Bau-ge-rüst.
(Autor unbekannt)
An dem zweijährigen Sudienseminar nahmen in diesem Jahr fünf Junglehrer teil, von denen Christian Harder seine Ausbildung erfolgreich abschloss und Elbert Dyck, Debbie Dyck, Lorette Olfert und Gaby Kehler ihr erstes Jahr des Studienseminars beendeten.
Jeder Junglehrer wird dreimal im Laufe des Jahres in seinem Unterricht von der Curriculumkomission und dem Regionalleiter besucht. Dafür muss eine schriftliche Unterrichtsvorbereitung mit einer gründlich durchdachten sachlichen, didaktischen und methodischen Reflexion der Stunde vorliegen. Nach der Hospitation gibt es mit dem JL und den Besuchern jeweils eine Besprechung der Stunde. Über jede Stunde wird vom Regionalleiter ein schriftlicher Bericht verfasst, der die Bewertung des Entwurfs und die Begründung der Bewertung der Stunde selbst enthält.
Innerhalb des Studienseminars werden zehn Seminarsitzungen veranstaltet, davon neun in Asunción sowie eine gemeinsame mit allen Junglehrern in Filadelfia. Die Themen beinhalten z. B. den Entwurf eines ausführlichen Stundenentwurfes, Unterrichtsbeobachtungen, Kriterien guten Unterrichts, Erarbeitung verschiedener Grammatikeinheiten und Kurzreferate über die Veränderungen der Sprache.
Die Junglehrer werden nicht nur von dem Regionalleiter in ihrer Arbeit begleitet, sondern jeweils auch von einem Mentor. Diesem wird pro Woche für seine Hilfestellung eine Unterrichtsstunde angerechnet. Es ist eine hervorragende Möglichkeit für den Junglehrer, der diese Zeit nun optimal nutzen darf, um sich guten Rat zu holen und von seinen Erfolgen bzw. Misserfolgen zu berichten.
Ein ganz besonderer Schwerpunkt war in diesem Jahr die deutsche Sprache, und zwar nicht nur im Unterricht, sondern als tägliche Umgangssprache. Langfristig verspricht man sich davon, dass die Schüler nach Abschluss der Sekundarstufe doch ein besseres Deutsch sprechen werden, als es bisher die Erfahrungen zeigen.
Die Erfahrungen der JL in diesem Jahr waren sehr vielfältig. Durch die Bereitschaft, eine Vielfalt von Methoden einzusetzen und die Kinder den Unterrichtsinhalt entdecken und erleben zu lassen, wurde das Unterrichtsgeschehen auch für die Junglehrer zu einer ermutigenden Bereicherung. Aber es gab auch Situationen, wo es „ums Überleben“ im Klassenzimmer ging. Da fragt man sich dann manchmal wirklich, ob man denn am rechten Platz ist. Der Lehrer fühlt sich wie in einer Mühle und nur wer gute Nerven hat, kommt weiter.
In diesem Zusammenhang wird nicht nur an Unterrichtsinhalten gearbeitet, sondern auch an der Persönlichkeit der Kinder, so wie an der der Lehrer und alle suchen nach gemeinsamen umgangsfreundlichen Beziehungen. OHNE Liebe kann man Holz hacken, einkaufen, Auto fahren, aber nur MIT Liebe kann man Kinder unterrichten.
Susi Warkentin
Studienreise
Bericht der Studienreise der 6. Klasse
Im Jahresplan der sechsten Klasse ist unter anderem die Studienreise eingeplant.
Einige Ziele dieser Reise:
a) Die Katedrale von Asunción kennenlernen.
b) Besichtigung historischer und kultureller Orte oder Gebäude Paraguays .
c) Die Geschichte und Kultur Paraguays schätzen.
d) Fabriken kennenlernen, wie „Chacomer“ und „Gaseosas Niko“, die sich in Lambaré und in San Lorenzo befinden.
e) Den Wert dieser nationalen Fabriken für das ökonomische Wohl des Landes erkennen.
f) Die Arbeit, die in Paraguay gemacht wird, schätzen.
Am ersten Tag dieser Studienfahrt konnten die Schüler die Geschichte und Kultur des Landes sehen, kennen- und schätzen lernen, denn sie zeigten Interesse an den besuchten Stellen und waren aufmerksam, wenn die Rundführer Informationen gegeben haben.
Am zweiten Tag wurden zwei Fabriken besucht. Erst einmal „Chacomer“ und danach „Gaseosas Niko“. Da konnten die Schüler erleben, wie es in den Fabriken vorgeht. Auch wurden sie auf deren Wert aufmerksam gemacht, denn eine Fabrik ist Teil der Ökonomie des Landes und bietet für viele Familien den Lebensunterhalt.
Die Schüler haben auf einigen Stellen die Sauberkeit, auf anderen Stellen den Schmutz und die Unordnung gesehen.
Die Schülergruppe zeigte an beiden Tagen ein hervorragendes Verhalten. Sogar der Bedienung der „Churrasquería“ in der wir am ersten Tag zu Mittag aβen, ist dieses vorbildliche Verhalten aufgefallen.
Es war eine ausgezeichnete Erfahrung, sowohl für die Lehrer als auch für die Schüler, da wir unvergessliche Momente erlebten und bedeutende Informationen bekamen.
Bericht der Studienreise der 9. Klasse
Wie in den Jahren zuvor, wurde auch in diesem Jahr die Studienreise der 9. Klasse durchgeführt. Die Schüler hatten den Osten Paraguays als Zielort vorgeschlagen, wo sich die Departamente von Caaguazú und Alto Paraná befinden. Die Reise fand vom 30. Juni bis zum 2. Juli statt.
Die Ziele dieser Reise:
- Besuch historischer Ortschaften und Industrien der genannten Zone.
- Die Integration der Schüler außerhalb der Institution fördern.
- Den unermesslichen Reichtum Paraguays in der Kultur und Natur schätzen.
- Anhand der Kenntnisse dieses Reichtums die Liebe zum Land verinnerlichen.
Die besuchten Orte wurden von den Klassenlehrern vorgestellt und nach Absprache mit den Schülern dann besucht. Nun kurz zum Ablauf der Reise:
1. Donnerstag, der 30. Juni: Die Abfahrt war um 6:00 Uhr bei der Schule und der erste Haltepunkt war die Molkerei „La Holanda“. Diese befindet sich in „J. Eulogio Estigarribia“. Hier wurde den Schülern der Verarbeitungsprozess der Milch gezeigt und der Prozess erklärt, wie das Produkt zum Konsumenten gelangt. Danach wurde die Mehlfabrik FH besucht, die ebenfals in dieser Zone ist. Hier wurde gezeigt, wie die Lagerung der Getreidekörner gemacht wird und wie das Getreidekorn bis zum Weizenmehl kommt. Am Nachmittag fuhren wir bis „Presidente Franco“, wo wir die bewundernswerte Natur unseres Landes erleben konnten. Der Wasserfall „Monday“ war Grund der Bewunderung und es ist ein echt schöner Platz, den wir in Paraguay haben.
2. Freitag, der 1. Juli: Früh am Morgen ging es los zum Wasserkraftwerk Itaipú, wo wir eine Rundfahrt machten und von einem Rundführer über die Geschichte und den Prozess der Konstruktion informiert wurden. Des Nebels halber konnten wir leider mehreres nicht sehen. Am Nachmittag gab es die Möglichkeit für eine Tour durch „Ciudad del Este“, um somit etwas über eine der bedeutensten Handelsstädten Paraguays zu erfahren. Am Abend zog es uns erneut zum Wasserkraftwerk Itaipú, um bei der Lichtershow dabei zu sein.
3. Samstag, der 2. Juli: Für diesen Tag war der Besuch des wissenschaftlichen Denkmals Moisés Bertoni (Monumento Científico Moisés Bertoni) in Presidente Franco geplant, welcher jedoch nicht gemacht werden konnte, da die Zufartsstraße gesperrt war.
In Anbetracht dessen, dass die SchülerInnen den Wert dieser Reisen öfters nicht erkennen, hatten die Lehrer Forschergruppen für die verschiedenen zu besuchenden Ortschaften gebildet. Auf diese Art sollte das Interesse gefördert werden.
Bei einer geführten Besichtigung ist es immer eine schwere Aufgabe für die Verantwortlichen, die Aufmerksamkeit der Schüler aufrecht zu erhalten. Wir können jedoch sagen, dass diese Reise ein Erfolg war.
Der Tatsache zufolge, dass es in diesen Tagen viel geregnet hat, konnten nicht alle vorgesehenen Stellen besucht werden. Bei den besuchten Orten jedoch, konnten die Schüler viel lernen.
Bericht der Studienreise der 12. Klasse
Das Schuljahr 2011 war für die Schüler der zwölften Klasse ein sehr gutes Jahr. Eine der großen Aktivitäten war die Studienreise, die in diesem Jahr nach Argentinien gemacht wurde. In Argentinien wurden drei Städte besucht.
Die Reise begann am Freitag, dem 10. Juni und endete am Samstag, dem 18. Juni. Der Schulleiter Hugo Reckziegel, der Koordinator Roberto Ledesma, der Klassenlehrer Abner Alcaraz und Frau Birgit Bettin begeleiteten die Gruppe.
Auf dieser Reise haben die Schüler das Observatorium, das Naturkundemuseum und die gotische Katedrale in „Ciudad de la Plata“ gesehen. Desweitern wurde die Universitätsabteilung der Katolischen Universität (UCA), die Universität „San Andrés“, das imposante Theater „Colon“ und die deutsche Schule „Villa Ballester“ in Buenos Aires besucht.
Einige weitere Besuche waren beim Naturpark TEMAIKEN, die Schmierstofffabrik „ELF“ und die Fabrik für „MANN“ Filter.
Die Philosophie der Concordia-Schule ist es, ihren Schülern eine ausgezeichnete Ausbildung zu geben. Diese konnte durch die Reise vertieft werden.
Bericht der Studienreise der Lehrer
Der Tradition folgend wurde in diesem Jahr wieder die Studienreise der Lehrer durchgeführt. Diese Reise begann am 30. September und endete am 1. Oktober.
Hierbei ist die gute Beteiligung der Kollegen zu erwähnen. Das Ziel war der Osten Paraguays und die Yguazufälle.
Am 30. September ging die Reise um 6:00 Uhr Morgens bei der Schule los. Die erste Haltestelle war bei der Mehl- und Nudelfabrik Hildebrand. Da konnten wir den Ablauf und die Produktion von Mehl und Nudeln besichtigen.
Am Nachmittag sind wir dann in Richtung Presidente Franco gefahren, wo wir eine ausgezeichnete Naturressource bewundern konnten - nämlich den Wasserfall „Monday“. Wir waren alle überwältigt von der herrlichen Schöpfung Gottes.
In „Ciudad del Este“ hatten wir alle Zeit, die Straßen zu durchlaufen und somit eine der wichtigsten Handelsstädten Paraguays kennenzulernen. Am Abend sind wir zum Itaipukraftwerk gefahren, wo wir die Lichtershow miterleben durften. Sie zeigte uns den Reichtum an Materie und an elektrischer Energie, die unser Land besitzt.
Am zweiten Tag sind wir früh aufgebrochen, mit dem Reiseziel „Foz do Ygauzú“. Nach einigen Stunden kamen wir auf dem Rundgang bei den Wasserfällen an den verschiedenen kleinen und größeren Fällen vorbei. Trotz des heftigen Regens, der uns bei diesem Rundgang begleitete, konnten wir die gigantischen Yguazúfälle genießen. Vor dieser Herrlichkeit sagt man schon ohne Zweifel: Gott ist groß.
Die Erfahrungen während der Reise sind von großer Bedeutung, wenn man daran denkt, die Fächer, die mit der Geographie, der Produktion und der Geschichte Paraguays zu tun haben, zu unterrichten.
Wegen der besuchten Orte, dem erworbenen Wissen, der Naturresourcen und vor allem wegen der guten Atmosphäre unter den Kollegen, bleibt diese Reise unvergesslich. Von vielen war es zu hören, dass diese Reise eine der bereicherndsten Reisen in den letzten Jahren war. Dieses alles verdanken wir Gott.
Klassenlehrer
Lehrerfortbildung
Den Herausforderungen des letzten Jahrhunderts können wir als Erziehungsinstitution nicht entweichen. Die Arbeit eines Dozenten, wenn diese ernst genommen wird, ist eine komplexe Aufgabe, die von Seiten des Lehrers einen geeigneten Umgang mit den neuen Technologien und didaktischen Strategien erfordert, um seine Aufgabe jeden Tag besser ausführen zu können.
Wenn es auch stimmt, dass nicht nur die Erziehungsinstitution für die Ausbildung des Lehrpersonals verantwortlich ist, spielt sie jedoch eine entscheidende Rolle darin, die Lehrer zu ermuntern, an Fortbildungskursen teilzunehmen, um sich kontinuierlich in den Prozessen der Sozialisierung, der Erweiterung und der Vertiefung in ihrem Fachbereich weiterzubilden.
So hat die Schule „Colegio Alemán Concordia“ während dieses Jahres 2011, wie auch in den vorherigen Jahren, die Weiterbildung gefördert und in sie investiert, um so ihren Beitrag in der ständigen Aktualisierung der Erziehungskollegen zu leisten.
Auch dieses Jahr wurden die Lehrerfortbildungen am Samstagmorgen durchgeführt (jeden ersten Samstag im Monat). Sie leisteten einen großen Beitrag in der Stärkung des Lehrkörpers des CAC. Der hohe Prozentsatz der Teilnahme lässt uns erkennen, dass sich unsere Kollegen der Wichtigkeit der Weiterbildung bewusst sind, was uns mit großer Genugtuung erfüllt.
Viele Lehrer beschränkten sich jedoch nicht nur auf das institutionelle Angebot, sondern haben an systematischen Studienlehrgängen teilgenommen und konnten auch mit großer Anstrengung ihre Abschlusstitel in Diplom- und Magisterstudiengänge erreichen, wovon natürlich unsere unmittelbaren Empfänger, unsere Schüler, am meisten profitieren.
Wir sind der Institution für jede Fortbildungsgelegenheit, die sie dem Lehrpersonal bietet, dankbar, und gratulieren jedem Kollegen dazu, dass er sich die Zeit genommen hat, sich im intellektuellen Bereich immer fit zu halten.
Roberto Ledesma
Besondere Veranstaltungen
Feier “Día del Folklore”:
Am Montag, dem 22. August, feierten wir dieses Fest an unserer Schule. Die Schüler von der 3. Klasse bis zum 3. Kurs brachten ein abwechslungsreiches Programm mit Liedern und Tänzen aus der Kolonialzeit. Anschließend wurden traditionelle Gerichte unseres Landes vorbereitet, die man dann auch kosten durfte. Danach gab es Zeit für einen Rundgang, um die Stände mit den verschiedensten typischen paraguayischen Produkten anzuschauen.
die Stände mit den verschiedensten typischen paraguayischen Produkten anzuschauen.
Numismatik: Am Montag, dem 23. September, wurde an unserer Schule zum ersten Mal eine Ausstellung von paraguayischen Geldscheinen und Münzen vorbereitet. Die Ausstellung umfasste alle Scheine und Münzen von 1811 bis zur heutigen Zeit. Dieser Event konnte dank der Arbeit der Mathematiklehrer, der Schüler der 4. Klasse bis zum 3. Kurs und dank der vollen Unterstützung der Eltern organisiert und durchgeführt werden.
Ausflüge: Am 28. Oktober hatten wir unseren traditionellen Ausflugstag. Die Schüler von der 1. Klasse bis zum 3. Kurs fuhren, begleitet von ihren Lehrern und einigen Eltern, zu verschiedenen Badeorten und Freizeitparks. Spiele, Baden und gemeinsames Essen lieβen die Schüler die Zeit miteinander genießen.
Wir danken Gott dafür, dass er uns beschützt und einen so tollen Tag geschenkt hat.
Bicentenario: Am Freitag, dem 13. Mai, feierten wir die “Feria del Bicentenario”. Zur Eröffnung brachten die Schüler ein Programm im Auditorium. Alle Eltern und Freunde wurden für 10:30 Uhr eingeladen, um die Ausstellungen in den Klassenräumen zu besuchen. Später wurde auf dem Schulhof eine Modenshow gebracht, wo die Schüler der 1. Klasse die Entwicklung der Kleidung der Paraguayer in den letzten 200 Jahren vorführten. Das Fest schloss mit einer Aufstellung aller Schüler auf dem Fußballfeld, die nach dem Singen der Hymne über 400 Gasluftballone in den Farben der Nationalfahne in den Himmel aufsteigen ließen.
Silke Thielmann, Ricardo Acosta
Bericht der Elternvertretung
Am Jahresanfang haben die Eltern jeder Klasse, vom Kindergarten bis zur 12. Klasse, jeweils einen Vertreter gewählt. Aus dieser Gruppe wurde dann wieder ein Vorsitzender, ein Sekretär und ein Kassenführer gewählt. Die Wahl fiel folgenderrmaßen aus: Romy Dyck de Duerksen (Vorsitzende), Anja Göttel de Ramirez (Sekretärin) und Clara Giesbrecht de Neufeld (Kassiererin).
In der ersten Sitzung, die kurz nach diesen Wahlen stattfand, haben wir uns zu Beginn über den Bibelvers Philliper 4, 6 ausgetauscht: ,,Sorget nichts! Sondern in allen Dingen lasset eure Bitten im Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kund werden.” Unter den Aktivitäten, die durchgeführt wurden, können folgende erwähnt werden:
a) Jeder Elternvertreter sollte in der Grundschule eine Tüte mit Keksen und Süßigkeiten für Ostern vorbereiten.
b) Wie es schon seit einigen Jahren üblich ist, hat die Elternvertreterkommission auch in diesem Jahr ein Frühstück zum Tag des Lehrers organisiert. Aufgrund von Programmüberschneidungen konnte dieses Frühstück erst am ersten Samstag im Juni stattfinden. Neben dem Buffet, das serviert wurde, bekam jeder Lehrer ein Geschenk überreicht, dieses Mal handelte es sich um einen Regenschirm mit dem Emblem der Schule.
c) Elternschulungen konnten leider nicht stattfinden, da sich Datum, Ort und Redner nicht koordinieren ließen. Diese Schulungen sollen im nächsten Jahr wieder aufgenommen werden.
d) Im vorigen Jahr wurde ein Gemeinschaftsturnier unter Eltern und Lehrern mit Volleyball und Fußball durchgeführt, um die Beziehungen auf Sportebene zu fördern und zu pflegen. Durch die geringe Beteiligung wurde dieses Turnier in diesem Jahr nicht durchgeführt, obwohl es zu begrüßen wäre, wenn es in Zukunft wieder stattfinden würde.
Ich bedanke mich bei allen für die Unterstützung, mit der Überzeugung, dass im nächsten Jahr mehr Aktivitäten durchgeführt werden können. Rechnet immer mit meiner Hilfe und Unterstützung.
Romy Dyck de Duerksen
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